Montag, 11. Juli 2011

30 Tage Musik - Herausforderung No 29

meine Kindheit ist schon etwas länger her ;)
für die charts hab ich mich gar nicht interessiert ( gabs die überhaupt schon ? ), für Dieter Thomas Heck und seine Hitparade im ZDF und Ilja Richter mit Disco auch erst so ab ca 11 - 12 Jahren..... Dass es wenig Kinderfunk im Fernsehen gab, war auch nicht schlimm, wir hatten gar keine Zeit dafür. Ich erinnere mich an Sendungen wie Lassie, Flipper, den Spatz vom Wallraffplatz , Arno und Hase Cäsar , Bonanza und die Leute von der Shiloh Ranch, Rauchende Colts. Ansonsten vergingen die Tage mit spielen im Moor und im Wald, auf dem Friedhof, in Krogmanns Zimmerei ( verbotenerweise, aber Geselle Paul hatte immer ein Auge auf uns) und Tante Luzie, die uns verpflastert hat, wenn wir nen Nagel im Fuß hatten oder sonst welche Verletzungen, zum Doc rannte man damit nicht gleich. Kindergarten gabs in Kroge nicht und war auch überflüssig, das ganze Dorf war Kindergarten, und auch die Grundschulkinder waren noch richtige Kinder. Irgendwie so richtig kitschige glückliche Kindheit auf dem Lande .
Ab der 5. Klasse gings dann mit dem Bus nach Lohne zur Schule und dann war man auch bald nicht mehr klein, solange dauerte es aber wirklich.

Wie gesagt, was interessierten mich in den 60ern die Hitparaden ... ich hab im Kinderchor bei Fräulein Schnieders gesungen und kannte haufenweise Lieder.
"Auf einem Baum ein Kuckuck " ist eins davon und diese Interpretation der Kings Singers finde ich ganz einfach WONDERFUL






Und Pippi Langstrumpf habe ich geliebt, die Bücher immer wieder gelesen , bis ich sie auswendig kannte. Manchmal habe ich mich gefühlt wie Pippi ... stark und unbezwingbar ;)

Kommentare:

Catrin hat gesagt…

... schön, wie du deine Kindheit beschrieben hast, das klingt aber wirklich nach unbeschwerter, glücklicher Kindheit mit viel Frieden im Dorf und Harmonie. Und dein Blog-Outfit ist auch neu oder??? Sehr schön ...
Liebe Grüße von Catrin.

Fee hat gesagt…

Da erinner ich mich doch gerne mit:
Mit Gummistiefeln in der überfluteten Weide stecken bleiben, mit den Jungs durch die Büsche und Felder krabbeln und mit dem Nachbarjungen im Apfelbaum herumklettern,Staudämme am Bächlein bauen und sich dann Ärger einhandeln, weil das Wasser in den Nachbargarten läuft (braucht er doch wenigstens das Gemüse nicht mehr gießen *g).Abends dreckig aber glücklich nach Hause kommen und Fernsehen teilweise noch in Schwarz-Weiß, wie du schon sagst: mit Pipi Langstrumpf, Winnetou, Flipper und dann Lemmi und die Schmöker.
Hach...das war schön...:))

Liebe Grüße,

Sabine